Definitionen und Abkürzungen

Begriff Definition
Backsourcing

Übertragung von vorher durch einen Outsourcing-Geber erbrachten
Leistungen an einen internen Dienstleister (z. B. die interne IT-Abteilung).

Basel III

vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht verfasste Vorschriften, die u. a.
darauf ausgerichtet sind, das Eigenkapital von Banken am tatsächlichen Risiko auszurichten.

BDSG

Bundesdatenschutzgesetz (Deutschland).

Bedarf (requirement)

konkretisierter Wunsch nach Beschaffung von Mitteln zur Befriedigung von Bedürfnissen.

Bedürfnis (need)

Wunsch, Notwendigkeit oder Bereitschaft zur Beseitigung eines Mangels.

Begriff (concept)

Wissenseinheit der Merkmale für ein Objekt, die durch einen Namen (Bezeichner) oder die Vorstellung einer Person darüber kommunizierbar wird; die Merkmale umfassen das Wissen, das über das Objekt existiert. Begriffe werden definiert.

Begriffssystem (system of concepts)

Gesamtheit der Fachwörter, Fachausdrücke, Fachbegriffe oder Terme (von lat. terminus technicus) einer Wissenschaft, eines Fachs oder eines Wissenschaftsbereichs.

Benutzerforschung (user research)

Forschungsrichtung der Wirtschaftsinformatik, welche die Erklärung des Benutzersystems zum Gegenstand hat und die auf Grundlage der Erklärungen bestrebt ist, eine den Anforderungen der Benutzer entsprechende Gestaltung des Benutzersystems zu ermöglichen.

Benutzerservice (service desk)

Struktureinheit, der operative Aufgaben des Störungsmanagements zugeordnet sind. Synonyme: Helpdesk, User-Help-Desk.

Benutzungsschnittstelle (usage interface)

Hardware und Software, mit denen Kommunikation zwischen Menschen und Techniksystemen stattfindet.

Besichtigungsanalyse (inspection analysis)

Form der Istzustandserfassung, deren Zweck durch bloßes Besichtigen erreicht werden kann; ihre Ergebnisse werden meist zur Vorbereitung einer tiefer gehenden Analyse verwendet.

Bestandsmanagement (asset management, inventory management)
  1. systematischer Einsatz von Methoden und Werkzeugen mit dem Ziel der Wertsteigerung von Vermögensgegenständen (Lerneinheit TECHM).
  2. Erfassung und bewusste Verwendung der im Unternehmen vorhandenen IT-Ressourcen (insbesondere Betriebsmittel). (Lerneinheit SPLAN)
Betriebsmittel (production facility)

zur Abarbeitung eines Auftrags zur Verfügung stehende Hardware und Software sowie Personal und andere Hilfsmittel.

 

Betriebsvergleich (comparison of organizations)

systematische Gegenüberstellung von Kennzahlen eines Unternehmens und denen anderer, vergleichbarer Unternehmen, um Informationen über die relative Stellung des Unternehmens zu gewinnen.

Beziehungszahl (relative figure)

Verhältniszahl, die zwei unterschiedliche, aber in einem Sinnzusammenhang stehende Zahlen in Beziehung setzt.

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch (Deutschland).

BI

Business Intelligence.

BITKOM

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V., Verband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche, Berlin.

BPEL

Business Process Execution Language, Kurzform für WS-BPEL.

BPML

Business Process Modeling Language.

BPMN

Business Process Modeling Notation.

BPR

Business Process Reengineering.

Brooks'sches Gesetz (Brook’s law)

Erfahrungsgrundsatz, nach dem das Hinzuziehen weiterer Bearbeiter zu einem in Terminnot geratenen Projekt dieses noch mehr verzögert. (Adding manpower to a late project makes it later.)

BSC

Balanced Scorecard; ein kennzahlenbasiertes Führungsinstrument.

BSI

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Deutschland).

Business Intelligence

IT-basierter Ansatz zur Unterstützung der betrieblichen Entscheidungsfindung.

Business-Impact-Analyse (business impact analysis)

Methode, mit der kritische Geschäftsprozesse eines Unternehmens ermittelt und Prioritäten für den Wiederanlauf nach Eintritt eines Notfalls festgelegt werden.

Business-IT-Alignment

Abstimmung bzw. gegenseitige Ausrichtung von Unternehmensstrategie und IT-Einsatz; zum Teil abgekürzt als IT-Alignment oder Alignment (von engl. adjusting a line).

BYOD

Bring Your Own Device.